Veröffentlichung: 26. Februar 2025 Zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2025

Q&A 
Exploring TPE for Medical Applications


Hier beantworten wir einige der Fragen, die in unserem Webinar „Exploring TPE for Medical Applications“ gestellt wurden. 
 

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Bietet KRAIBURG TPE medizinkonforme Materialien mit Haftung zu PVC an? 


KRAIBURG TPE bietet unterschiedliche Haftungstypen als Medical Grade Plastics an. Auch für die Kombination mit PVC haben wir eine Lösung erarbeitet, die sich im 2-Komponenten-Spritzguss verarbeiten lässt.

Ein etwaiger Weichmacheraustausch von PVC zu TPE und umgekehrt kann die Materialien in ihrer Performance beeinflussen. Daher empfehlen wir generell Typen mit geringeren Weichmacheranteilen zu nutzen, was höhere Härten bedeutet. Wenn weichere Typen gefordert sind, empfehlen wir Haftungstests, welche wir gerne für unsere Kunden durchführen.

Sind THERMOLAST® M Compouds als ISCC Plus erhältlich?


Unsere Produkte mit ISCC PLUS-Zertifizierung können bereits unter ISCC EU zertifizierten Schnittstellen erworben bzw. genutzt werden.

KRAIBURG TPE-Lösungen mit ISCC PLUS-Zertifizierung bieten den Vorteil für Kunden und Verarbeitende, dass eine sogenannte Freitestung aufgrund der „drop-in“-Lösung entfällt. Kunden erhalten ein Produkt, das chemisch identisch zu ihren Bestandslösungen ist. Gerne beraten Sie unsere Experten individuell zu Ihren konkreten Anfragen hierzu.

Welche Einschränkung bringt die Plastic Packaging Waste regulation (PPWR ) im Bereich Pharma Packaging mit sich?


Die neue EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR) zielt darauf ab, die Recyclingfähigkeit von Verpackungen zu verbessern und den Einsatz von recycelten Materialien zu fördern. Die forschungsintensive pharmazeutische Industrie wurde jedoch als Ausnahme deklariert.

Primärverpackungen, welche in direktem Kontakt mit Arzneimitteln stehen, sind vorerst von den Anforderungen an die Recyclingfähigkeit und den Mindestanteil an recyceltem Kunststoff ausgenommen. Damit soll die Versorgungssicherheit gewährleistet werden.

Finden Sie das richtige TPE für ihre medizinische Anwendung

Erfahren Sie, wie unsere TPE-Lösungen Ihnen helfen können, sich in der streng regulierten medizinischen und pharmazeutischen Industrie zurechtzufinden. 

 

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Sind THERMOLAST® M Produkte der KRAIBURG TPE frei von PFAS?


KRAIBURG TPE setzt sich seit jeher für Nachhaltigkeit und Sicherheit ein. In unseren THERMOLAST® M Compounds werden keine PFAS als Rezepturbestandteile oder Produktionshilfsstoffe verwendet. Das zeichnet THERMOLAST® M aus:

1

Reinheit und Sicherheit:  THERMOLAST® M wird ohne Zusatz von PFAS hergestellt. Dies gewährleistet hohe Reinheit und die Einhaltung strenger gesetzlicher Vorschriften.
 

2

Nachhaltigkeit: Unsere Produkte und Produktionsverfahren werden sorgfältig überprüft. Wir bieten Materialien mit einem ISCC PLUS-Zertifikat an und unterstützen unsere Kunden bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele.
 

3

Vielseitigkeit:  THERMOLAST® M kann in 2-K-Verpackungssystemen für Pharmazeutika eingesetzt werden und bietet Vorteile wie Recyclingfähigkeit und Automatisierungskompatibilität.

 

Angesichts der sich abzeichnenden regulatorischen Veränderungen werden in naher Zukunft Entscheidungen zu den PFAS-Themen erwartet. Die European Chemicals Agency (ECHA) hat Vorschläge zur Beschränkung von mehreren Tausend PFAS-Stoffen veröffentlicht, und es wird erwartet, dass die neuen Vorschriften in den nächsten Jahren in Kraft treten. 

Einblicke von Experten erhalten

Webinar Exploring TPE for Medical Applications

In dem Webinar haben Oliver Kluge und Dominik Hilz über Thermoplastische Elastomere (TPE) im Medizin- und Pharmamarkt gesprochen. Besonders herausgestellt wurde das Thema Medical Grade Plastic nach VDI 2017 sowie die Portfoliovorstellung mit konkreten Beispielen.
 

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